Artikel mit Tag pflegeSamstag, 24. Dezember 2011Lagerungskissen - nützliches Hilfsmittel für die Pflege zuhause
Mein Sohn hatte vor einigen Jahren einen schweren Verkehrsunfall. Seither ist er gelähmt und teils auch ans Bett gefesselt. Die Pflege habe ich übernommen. Ich arbeite von zuhause aus und kann aus diesem Grund gleichzeitig Geld verdienen und mich auch um die Pflege von meinem Sohn kümmern. Allerdings benötige ich natürlich auch einige Hilfen aus dem medizinischen Bereich. Empfehlen kann ich auch das Lagerungskissen. Dieses hat bei meinem Sohn dafür gesorgt, dass die Stellen an seinem Körper, die sich unter Umständen wundliegen könnten, entlastet werden. Waschen kann man das Kissen natürlich auch. Ich habe aus diesem Grund immer ein zweites Lagerungskissen zuhause, um für die optimale Ausstattung des Pflegebettes rund um die Uhr zu sorgen.
Selbsthilfegruppen Auf das Lagerungskissen bin ich natürlich nicht selbst gekommen. Ich habe mich einer Selbsthilfegruppe angeschlossen. Diese trifft sich einmal in der Woche. Wenn ich jemanden finde, der sich in dieser Zeit um meinen Sohn kümmert (das macht meist die Freundin oder auch mein Mann, der dann eben früher von der Arbeit kommt), dann gehe ich dort hin und tausche mich mit den anderen Angehörigen aus, die auch pflegebedürftige Angehörige haben. Dort erfahren wir auch immer wieder Neues über die Möglichkeiten der Lagerung im Bett und auch über die Pflege allgemein. Einen Kurs für die Pflege zuhause hatte ich natürlich gemacht. Und zwar noch als mein Sohn auf der Intensivstation lag. Schon damals hatten wir von den Ärzten gesagt bekommen, dass er vermutlich für den Rest seines Lebens ein Pflegefall bleiben wird. Ich bewundere da nur seine Freundin: Der Unfall geschah 2004 und sie ist ihm immer noch treu bzw. kommt immer noch, obwohl sie inzwischen verheiratet ist und ein Kind hat. Montag, 8. November 2010Der Tag, als ich Infrarot sahJetzt bin ich Rentnerin, doch noch immer hallt mir das monotone Maschinengeräusch und das dusselige permanente Gerede meiner Kollegen in den Ohren. Es wurde also höchste Zeit. Ich musste einmal abschalten. Dringend! Eine Bekannte hatte mir von ihrer Neuerwerbung, einer Wärmekabine berichtet. Eine ganz wunderbare Anschaffung, gut für den Stoffwechsel, schonender als eine herkömmliche Sauna und gut und kostengünstig zuhause zu betreiben. Ich war begeistert! Das wäre auch etwas für mich, dachte ich und schlug den Kleinanzeigenteil unserer Lokalzeitung auf. Nach einigem Suchen wurde ich fündig: "Wärmekabinen günstig" verlautete die Überschrift der Anzeige, und darunter folgte: "aus Geschäftsauflösung: 10 Wärmekabinen günstig abzugeben!, Preis 300€ VB." 300 €? das wäre ja spottbillig! Meine Bekannte hatte das Doppelte bezahlt. Ich rief also an, bestellte eine der Kabinen, die schon am nächsten Tag geliefert und im Keller aufgebaut wurde. Wie gut sie aussah! Wie eine schwedische Holzhütte! Man musste sie nur betrachten und schon schweiften die Gedanken ab in Richtung Freiheit, endlose skandinavische Weiten und himmlische Ruhe, nur manchmal durchzogen von einem Elchruf. Ich entkleidete mich, nahm in der 1qm großen Kabine Platz, schaltete den Thermostat auf 60° und wartete auf Entspannung. Achhhhh- herrlich- eine wohlige Wärme breitete sich in meinem Körper aus, ich fühlte mich wohl, fast ein wenig entrückt. Bis plötzlich: net...net...net.. Schweißperlen tropften von meinem Gesicht auf den Oberschenkel und schlugen mit einem Geräusch auf, das ganz dem bekannten und verhassten an meiner alten Arbeitsstelle ähnelten. Es ratterte und ratterte, monoton und unbarmherzig... In jeder aufschlagenden Schweißperle erkannte ich plötzlich die alten Kollegen, die Fabrik, meinen Vorarbeiter, alle redeten durcheinander, begleitet vom gleichmäßigen Rattern der Maschinen. Kreischend verließ ich die Kabine. Montag, 25. Oktober 2010Den richtigen Friseur finden
Oh, was haben wir Männer es doch einfach. Jedenfalls diejenigen von uns, die sich mit einem normalen Haarschnitt glücklich schätzen. Wir gehen in einen beliebigen Frisiersalon, und Antworten auf die Frage wie wir es denn gerne hätten mit kurz und schmerzlos. Vor allen Dingen Männer die wie ich unter den bekannten Problemen leiden, dass die Haare viel zu früh beginnen auszufallen. Für uns steht im Endeffekt nur zur Auswahl die Haare ganz kurz oder ganz ab zu tragen. Die Frauen dieser Welt haben solche etwas schwerer. Vor allen Dingen wenn es die Folgetage bei meiner Freundin geschieht, dass man vor dem Frisiersalon der seit 10 Jahren jedes einzelne Haar persönlich kennt und der die ausgewählte Produktserie von Revlon verwendet steht und sie vor Schreck einen kurzen Schrei ausstößt. Im Schaufenster ein großer Zettel, dass die Besitzerin den Laden aufgegeben hat um irgendwo und andere Ende der Welt zu ziehen. Im Endeffekt nur in eine andere Stadt doch selbst meiner Freundin ist eine Anreise von 70 Kilometern für einen Friseurbesuch zu viel.
Die Qual der Wahl Meine Freundin ist der Friseur genauso wichtig wie der Frauenarzt. Es muss jemand sein dem sie bis aufs letzte Vertrauen kann den an ihre Haare lässt sie nicht irgendwen. Und sie lässt auch nur Pflege Produkte von Revlon an ihre Haare. Revlon Equave oder Revlon Hair Produkte sind ihr ein und alles. Sie war schon sehr glücklich, dass ich durch eine Internetrecherche herausgefunden habe wo man online Equave 2 Phasen von Revlon bestellen kann. Damit aber immer noch die Suche nach dem neuen Friseur. Sich mit mehreren diesbezüglich auseinandergesetzt hat, wurden in den nächsten Tagen mehrere Friseurtermine gemacht, bei denen es erstmal darum ging zu sehen wie den der Friseur die aktuelle Frisur meiner Freundin bewertet und was sie empfiehlt damit zu machen. Neuer Friseur gefunden Nachdem mehrere Freundinnen ihr zu einem neuen Friseur geraten haben und der beim ersten Termin auch tatsächlich genau das gesagt hat was sie von ihm hören wollte, hatte sich nun endlich einen neuen Friseur geschrieben, der nun auch tatsächlich mit der Schere an ihre Haare darf. Nun hoffe ich nur, dass nicht auch noch ihre Lieblingsmitarbeiterin in ihrem Nagelstudio auf die Idee kommt auszuwandern, sonst geht das ganze noch einmal von vorne los. |
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