Mein Sohn hatte vor einigen Jahren einen schweren Verkehrsunfall. Seither ist er gelähmt und teils auch ans Bett gefesselt. Die Pflege habe ich übernommen. Ich arbeite von zuhause aus und kann aus diesem Grund gleichzeitig Geld verdienen und mich auch um die Pflege von meinem Sohn kümmern. Allerdings benötige ich natürlich auch einige Hilfen aus dem medizinischen Bereich. Empfehlen kann ich auch das
Lagerungskissen. Dieses hat bei meinem Sohn dafür gesorgt, dass die Stellen an seinem Körper, die sich unter Umständen wundliegen könnten, entlastet werden. Waschen kann man das Kissen natürlich auch. Ich habe aus diesem Grund immer ein zweites Lagerungskissen zuhause, um für die optimale Ausstattung des Pflegebettes rund um die Uhr zu sorgen.
Selbsthilfegruppen
Auf das Lagerungskissen bin ich natürlich nicht selbst gekommen. Ich habe mich einer Selbsthilfegruppe angeschlossen. Diese trifft sich einmal in der Woche. Wenn ich jemanden finde, der sich in dieser Zeit um meinen Sohn kümmert (das macht meist die Freundin oder auch mein Mann, der dann eben früher von der Arbeit kommt), dann gehe ich dort hin und tausche mich mit den anderen Angehörigen aus, die auch pflegebedürftige Angehörige haben. Dort erfahren wir auch immer wieder Neues über die Möglichkeiten der Lagerung im
Bett und auch über die Pflege allgemein. Einen Kurs für die Pflege zuhause hatte ich natürlich gemacht. Und zwar noch als mein Sohn auf der Intensivstation lag. Schon damals hatten wir von den Ärzten gesagt bekommen, dass er vermutlich für den Rest seines Lebens ein Pflegefall bleiben wird. Ich bewundere da nur seine Freundin: Der Unfall geschah 2004 und sie ist ihm immer noch treu bzw. kommt immer noch, obwohl sie inzwischen verheiratet ist und ein Kind hat.